Das Steuer-Blog von Clemens Helf

Es gibt Fragen, die einem als Steuerberater immer wieder von Freunden und Mandanten gestellt werden. Diese Fragen versuche ich in meinem Blog in einfachen Worten zu beantworten und verständlich zu machen. Es geht hier nicht um Spezialfragen des Umwandlungssteuerrechts und doppelstöckige Personengesellschaften, sondern um die alltäglichen Fragen des ganz normalen Steuerpflichtigen.

 

Wie Studierende Steuern sparen

Steuererklärung? Als Student? Lästig, klar. Doch die Mühe kann sich auszahlen, wie ich im folgenden Artikel erklären möchte:

 

Notebook, Schreibmaterial, Lehrbücher: Studenten müssen während ihrer Ausbildung viele Kosten stemmen. Dass sie womöglich einen Teil des Geldes mit einer Steuererklärung zurückerstattet bekommen, ist vielen gar nicht bewusst. Denn für wen sich der Aufwand lohnt, ist oft kaum nachzuvollziehen: Wer sich einmal mit der Steuergesetzgebung beschäftigt hat, der weiß wovon ich spreche. Ich möchte deshalb die wichtigsten Fragen zum Thema Studium und Steuererklärung beantworten. Die erste Frage, die sich jeder Studierende stellen sollte, ist: Absolviere ich gerade meine Erst- oder Zweitausbildung? Denn davon hängt ab, wie viel Geld Studenten vom Staat zurückfordern können. 

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Berufsbedingter Umzug

Steht bei Ihnen aus beruflichen Gründen ein Umzug an? Ein Umzug wird als beruflich veranlasst anerkannt, wenn sich dadurch Ihre tägliche Fahrtzeit zwischen Wohnung und täglicher Arbeitsstätte um mindestens eine Stunde verkürzt, also 30 Minuten pro Strecke. Ist dieses Kriterium erfüllt, können Sie die Umzugskosten in Ihrer Einkommensteuererklärung als Werbungskosten geltend machen. Ein Arbeitsplatzwechsel ist nicht zwingend erforderlich. Lediglich der Umzug der privaten Wohnung und die damit einhergehende Fahrtzeitverkürzung sind die Kriterien für die Abzugsfähigkeit.

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Pauschalen und Tipps für die Anlage N der Einkommensteuererklärung

Arbeitnehmer zahlen ihre Einkommensteuer jeden Monat, wenn die Lohnsteuer durch den Arbeitgeber abgeführt wird. Sofern sie keine anderen Einkünfte haben und ihre Lohnsteuer anhand der Steuerklassen I oder IV (ohne Faktor) berechnet wird, sind sie in der Regel auch nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.und 

 

Aber: Die Abgabe einer Erklärung kann sich für viele Arbeitnehmer finanziell lohnen, wenn sie hohe Werbungskosten haben. Diese werden in der Anlage N der Steuererklärung angesetzt und mindern das zu versteuernde Einkommen. Je höher die Werbungskosten sind, desto mehr Geld gibt es vom Fiskus zurück.

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Handwerkerleistungen im Privathaushalt

Kosten können Sie in Ihrer Einkommensteuererklärung in der Regel nur dann ansetzen, wenn Sie mit Einkünften in Zusammenhang stehen, z.B. Fortbildungs- oder Bewerbungskosten bei Ihren Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit oder Instandhaltungsaufwendungen bei Vermietungseinkünften. Es gibt jedoch auch einige private Kosten, die sich ausnahmsweise ansetzen lassen, obwohl sie mit keinen Einnahmen zusammen hängen, z.B. Sonderausgaben (Spenden, Krankenversicherung, Altersvorsorge), außergewöhnliche Belastungen (Krankheitskosten, Pflege, auswärtige Unterbringung des Kindes) oder der Handwerker, der Arbeiten in Ihrer Privatwohnung erledigt (§ 35a EStG). Um letztere soll es im heutigen Blogeintrag gehen. Wer private Handwerkerkosten geltend machen möchte, sollte jedoch ein paar Dinge beachten:

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Einkommensteuer und Gewerbesteuer im (nebenberuflichen) Kleingewerbe

Wer nebenberuflich oder in kleinem Rahmen gewerblich tätig werden möchte, stößt schnell auf die sogenannte Kleinunternehmerregelung und die dazugehörige Umsatzgrenze von 17.500 €. Diese Regelung ist eine rein umsatzsteuerliche Vorschrift und befreit Kleinunternehmer von der Umsatzsteuer, hat aber keine Auswirkung auf die Einkommensteuer oder Gewerbesteuer. Dies wird jedoch oft fälschlicherweise angenommen. In diesen Steuerarten haben Sie andere Grenzen und Freibeträge zu berücksichtigen, von denen abhängig ist, ob Sie Steuern zu zahlen haben oder nicht.

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Der umsatzsteuerliche Kleinunternehmer

Der Begriff des Kleinunternehmers kommt aus dem Umsatzsteuergesetz und hat nichts mit der Einkommensteuer oder Gewerbesteuer zu tun. Es ist eine Vereinfachungsregelung, die es kleinen Gewerbetreibenden und Selbständigen erspart, jeden Monat eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben.

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Warum sich die Einkommensteuererklärung für Lehrer meistens lohnt

Steuererklärung für Lehrer

Viele Lehrer sind nicht verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, da sie außer ihrem Gehalt keine weiteren Einkünfte haben und die monatliche Lohnsteuer mit Steuerklasse 1 oder 4 festgesetzt wird. Trotzdem wird es sich für die allermeisten von Ihnen lohnen, freiwillig eine Steuererklärung abzugeben. 1000 Euro Werbungskosten werden pauschal bei der Berechnung der Lohnsteuer in Steuerklasse 1 und 4 angenommen. Alles, was darüber hinausgeht, führt zu einer Steuererstattung in der Einkommensteuererklärung. Der Aufwand der Steuererklärung lohnt sich also immer dann, wenn man deutlich mehr als 1000 Euro Werbungskosten nachweisen kann. Warum gerade Lehrer oft darüber liegen, möchte ich nachfolgend erläutern:

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Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in der Einkommensteuererklärung

Wer eine Wohnung oder ein Haus vermietet, erzielt mit der Miete Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und muss diese natürlich auch versteuern. Auf der anderen Seite können natürlich auch die Kosten der Vermietung abgesetzt werden. In der Einkommensteuererklärung ist dafür die Anlage V vorgesehen.

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Nebenberufliche Selbständigkeit

Es gibt viele Arbeitnehmer, die sich neben Ihrem eigentlichen Job auf eigene Faust noch etwas dazuverdienen, sei es, weil Sie mit Ihrem Anstellungsverhältnis zeitlich nicht ausgelastet sind oder weil Sie mit einem Hobby nebenher noch etwas Geld verdienen möchten. In den meisten Fällen handelt es sich hier um eine nebenberufliche, selbständige oder gewerbliche Tätigkeit. Welche Dinge sind im Vorfeld der Aufnahme einer solchen Tätigkeit zu klären? Welche steuerlichen Vorschriften sind zu beachten? Welche steuerlichen Vorteile kann man nutzen?
Ich versuche an dieser Stelle ein paar dieser Punkte zu beantworten.

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Außergewöhnliche Belastung

Normalerweise kann der Steuerpflichtige nur Kosten in seiner Einkommensteuererklärung ansetzen, die mit Einkünften in einem Zusammenhang stehen. Private Kosten finden in der Regel keine Berücksichtigung. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, z.B. Sonderausgaben, Handwerkerkosten im Privathaushalt oder außergewöhnliche Belastungen. Ich möchte heute die außergewöhnlichen Belastungen erläutern. Um eine außergewöhnliche Belastung geltend machen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

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